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Entdeckung der Unterwasserwelt und der beste Job der Welt

  • canadaydream
  • Oct 4, 2016
  • 2 min read

Am folgenden Wochenende zeigte sich leider das Wetter von seiner schlechteren Seite, weshalb die geplante Wanderung buchstäblich ins Wasser fiel. Stattdessen ging ich mit zwei anderen deutschen Work and Travellern ins Vancouver Aquarium im Stanley Park. Ein teurer Spaß, der das Geld zwar nicht ganz wert, aber trotzdem ein tolles Erlebnis, ist. Es gibt hier eine Tropenhalle, einen Außenbereich mit Ottern, Pinguinen und Walen, zahlreiche kleine Aquarien und ein 4D-Kino, trotzdem bietet das ganze nur Unterhaltung für ein paar Stunden und keinesfalls für den ganzen Tag, wie wir wegen des Wetters eigentlich geplant hatten. An dieser Stelle hätte ich auch ein schönes Video für euch, nur leider habe ich erst im Nachhinein bemerkt, dass man mit dem kostenlosen Tarif dieser Website keine Videos hochladen kann… Dann müsst ihr euch wohl wieder mit Bildern zufrieden geben.

Nach dieser kurzen Erholung ging es auch schon wieder auf Arbeit und auch nach der Arbeit gab es kein Entspannen, denn ich hatte immer etwas Anderes zu erledigen und war so immer erst spät zu Hause.

Am Freitag bekam ich dann plötzlich von einem der Chefs gesagt, dass ich bei der Firma nicht mehr gebraucht werde. Zwar lobte er mich für meine Arbeit, aber das half mir in dieser Situation natürlich reichlich wenig. So nutzte ich meinen letzten Arbeitstag am Samstag vor allem dafür, mich bei allen möglichen Kollegen nach anderen Stellen umzuhören – mit Erfolg! Einer der Kollegen, mit dem ich mich in der Zeit angefreundet hatte, rief mich noch am selben Nachmittag an, um mir einen Job anzubieten. So machte ich mich Sonntag morgen auf, unwissend, dass das der beste Arbeitstag meines bisherigen Lebens werden würde!

Zusammen mit zwei Mexikanern und einer Kanadierin sollte eins der Appartments eines reichen Vancouveraners gestrichen werden. Dieser schenkte uns sogar zwei Flaschen Pinot Noir! Es ging uns also richtig gut, zum Mittag lud uns mein Kollege zum Mexikaner ein und ich muss sagen, ich habe selten so gut gegessen! Zum Abendbrot gab es dann Pizza und reichlich Bier, was die Arbeit zusätzlich zur lauten Musik und Partystimmung noch erleichterte. An diesem Tag war ich insgesamt 16 (!!!) Stunden auf Arbeit und trotzdem hatte sich der Tag kürzer angefühlt als bei jedem anderen Job zuvor!

Den Montag darauf hatte ich eigentlich als freien Tag geplant, jedoch gab es in dem Appartment noch einiges zu tun. So machte ich mich vormittags auf zum Flughafen und zum HRDC, um den Fehler mit meinem Visum zu korrigieren. Hier musste ich zwar einiges an nerviger Wartezeit ertragen, habe aber nun wenigstens auch dieses Problem aus der Welt geschafft.

Abends ging es für mich dann wieder auf Arbeit, um bis in die Nacht hinein das Appartment fertigzustellen und dann hieß es auch schon Abschied nehmen vom besten Job meines Lebens.

 
 
 
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